Stopp vor der letzten Etappe
10. April 2026
Unter dieser Überschrift stand der diesjährige Klausurtag der Kirchenvorstände unserer Region, zu dem wir am 31. Januar 2026 im Gemeindezentrum in Limbach-Oberfrohna zusammenkamen.
Für uns Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher hat das letzte Jahr unserer Legislatur begonnen, im September 2026 finden die KV-Wahlen statt und so war es der letzte Klausurtag in dieser Zusammensetzung.
Der Tag begann mit einem biblischen Einstieg und einer Gruppenarbeit zu einem Text aus Römer 12. Für manch eine und einen ungewohnt war die Methode, mit der wir am Text gearbeitet haben. Wir sollten all die Passagen wegstreichen, die für uns eine eher nachgeordnete Bedeutung haben. Was bleibt als wichtigste Aussage für mich persönlich übrig, warum ist das so und was bedeutet das für unsere / für meine Arbeit im Kirchenvorstand? Darüber haben wir uns dann ausgetauscht.
Daran schloss sich im Plenum eine Bestandsaufnahme unserer Arbeit an. Was hat diese Legislatur geprägt – im Positiven wie im Negativen – wenn wir auf die Bereiche Höhepunkte im Gemeindeleben, Gruppen und Kreise, Bau, Ehrenamt, Personal und Kirchenmusik blicken? Vieles haben wir zu Papier gebracht, bei einer Reihe von Punkten dankbar oder vielleicht auch staunend festgestellt, was im Miteinander in diesen fünf Jahren gewachsen ist und was uns, im Positiven wie im Negativen, in gleicher Weise beschäftigt und manchmal doch auch belastet.
Was wollen wir in der verbleibenden kurzen Zeit noch bewegen und was ist uns wichtig, an die nachfolgenden Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher weiterzugeben?

Viele Stichpunkte haben wir dazu formuliert und auf Bildern für unsere Nachfolger festgehalten. Was wir noch bewegen wollen, konnte einzelnen AGs oder Ausschüssen zugeordnet werden und fließt damit in unsere Arbeit in den verbleibenden Monaten ein.
Unser Klausurtag endete mit einer gemeinsamen Abendmahlsfeier und dem Resümee, dass wir uns nach diesen fünf Jahren ganz anders begegnen als zu Beginn dieser Legislatur und dass es gut und wichtig war, diese jährlichen Klausurtage zu veranstalten. Wir haben uns kennengelernt, wir wissen jetzt ein Stück genauer, was uns in unserem Gemeindealltag beschäftigt, was uns verbindet und wer für welches Thema ansprechbar ist. Vertrauen und Verständnis füreinander sind gewachsen und beides bleibt hoffentlich erhalten, auch wenn sich die Zusammensetzung der Kirchenvorstände im September ändert.
Anett Richter
Fotos: Anett Richter