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Vier möchten Eine werden: Gemeindeversammlung & Wie es weitergeht


27. Mai 2026

Gemeindeversammlung am 14. Juni 2026

Die Kirchgemeinden St. Andreas, St. Markus, St. Petri-Schloss und Trinitatis haben sich auf den Weg gemacht, eine Gemeinde zu werden, ohne dass die gelebte Vielfalt in den einzelnen Kirchgemeinden dadurch verloren geht. 

Ab 01.01.2028 soll es soweit sein. Was bislang auf dem Weg zu einer Gemeinde geschehen ist, können Sie in den Ausgaben der beiden letzten Gemeindeblätter nachlesen. Nachfolgend finden Sie dazu einen aktuellen Bericht. 

Vier möchten Eine werden“ kann gelingen, wenn Sie als Gemeindemitglieder die Idee mittragen. 
In einer Gemeindeversammlung möchten wir mit Ihnen darüber reden und Ihre Meinungen kennenlernen. Ihre Ideen, Anregungen und kritischen Anmerkungen sind gefragt. 

Wir laden Sie ein, nach dem Gottesdienst am 14.06.2026 in der Schlosskirche zu bleiben und teilzunehmen. Ihnen brennen noch andere Themen unter den Nägeln? Sie können sie in der Gemeindeversammlung gerne ebenfalls zur Sprache bringen. 

Seien Sie ganz herzlich willkommen.

Stefan Hirschberg


Wie es weitergeht

Wie Sie in unserem ersten Bericht lesen konnten, sind die Fragen, die juristisch zu klären sind, selbstverständlich wichtig, aber überschaubar:

Welchen Namen soll die neue Gemeinde tragen? Wie soll das Siegel dieser Gemeinde aussehen? Wie wird aus vier Haushaltsplänen einer? Wie viele Mitglieder soll der Kirchenvorstand der neuen Gemeinde haben

Daneben stellen sich weitere Fragen: Wie kann unser Zusammenwachsen so gelingen, dass wir uns in zunehmendem Maße wirklich als eine Gemeinde verstehen? Worauf müssen wir achten? Wo gibt es möglicherweise Fallstricke, auf die wir gefasst sein müssen?

Für diesen Prozess nehmen wir das Angebot der Gemeindeberatung unserer Landeskirche in Anspruch. Bei einem ersten Treffen konnten wir unsere Fragen, Anliegen und Wünsche für den Prozess formulieren. Diese werden nun in einer „Prozessarchitektur“ Eingang finden: Was ist wann zu tun? Wen müssen wir unbedingt beteiligen? Welche Gremien braucht die neue Gemeinde, um gut arbeiten zu können? Wie vermeiden wir Doppelstrukturen? Welche Alleinstellungsmerkmale unserer vier Gemeinden wollen wir unbedingt bewahren und wie kann das gelingen? Sie merken, die Fülle der Fragen ist groß, und es ist wertvoll, dass wir hier eine gute Wegbegleitung erfahren.

Und da wir ja nicht die ersten Gemeinden in Sachsen sind, die sich in dieser Größenordnung für eine Fusion entschieden haben, werden wir als AG im Juni eine Dresdner Gemeinde besuchen, die 2025 fusioniert hat, und mit den Personen, die den Fusionsprozess dort begleitet haben, im Austausch sein.

Für die AG Fusion, Anett Richter